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Im Rahmen der Vorsorge kann ich Ihnen auch verschiedene Untersuchungen anbieten, um mit speziellen Verfahren Störungen oder Fehlbildungen beim Ungeborenen zu suchen. Wir sprechen von Pränataldiagnostik. Es gibt viele Möglichkeiten, z.B. Fruchtwasseruntersuchung, Bluttest, Ultraschall und andere. Welche dieser pränatalen Diagnostikverfahren speziell für Sie zu empfehlen oder angeraten sind, kann ich Ihnen nur im persönlichen Gespräch erklären. Hier auf dieser Seite möchte ich Ihnen einen Überblick über die Möglichkeiten geben, allerdings ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
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Ultraschalluntersuchung
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Wie ?
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Die über einen Schallkopf ausgesendeten Schallwellen werden zurückgeworfen und auf dem Monitor in ein Bild umgesetzt. Ultraschall über die Bauchdecke : Der Schallkopf wird auf die Bauchdecke gesetzt Vaginaler Ultraschall : Der stabförmige Schallkopf wird in die Scheide eingeführt |
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Warum ?
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Bei der allgemeinen Schwangerschaftsvorsorge wird der Ultraschall zur Beobachtung der Schwangerschaft eingesetzt :
- Feststellung einer Schwangerschaft und Bestimmung des Schwangerschaftsstadiums
- zum Ausschluss einer Bauchhöhlen- oder Eileiterschwangerschaft
- zum Erkennen von Mehrlingen
- zur Wachstumskontrolle des Ungeborenen
- zur Kontrolle der Herztätigkeit während der Schwangerschaft
- zur Bestimmung von Lage und Messung der Blutversorgung von Mutterkuchen und Ungeborenem und damit Erkennung einer eventuellen Mangelversorgung |
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Wann ?
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Vaginaler Ultraschall im ersten Schwangerschaftsdrittel Ultraschall über die Bauchdecke Es sind drei Ultraschalluntersuchungen vorgesehen : a) 9. - 12. Woche , b) 19. - 22. Woche , c) 29. - 32. Woche |
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Was erfahre ich ?
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wie lange besteht die Schwangerschaft , wie verläuft das Wachstum des Ungeborenen , wie ist die Lage des Kindes zur Geburtsplanung - Aussagen über die Entwicklung und Funktion der Organe - Aussagen über die Körperform des Ungeborenen( Gliedmaßen, Wirbelsäule, Kopf, Rumpf ) - die sogenannte Nackenfaltendicke als Hinweis auf evl. Down - Syndrom |
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zur Beachtung ?
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Bei Auffälligkeiten sind oftmals weitere Untersuchungen ratsam : Trimester-Test, Fruchtwasseruntersuchung , Chorionzottenbiopsie |
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Verfahren zur Risikoeinschätzung
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Nackenfalten- messung 10. - 14. Woche
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Mit dem Ultraschall wird die sog. Nackenfalte beim Ungeborenen gemessen. Wird dabei ein bestimmter Wert erreicht, kann daraus mit Hilfe von Computerprogrammen eine statistische Risikoabschätzung erfolgen. |
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Erst-Trimester-Test
11. - 13. Woche
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Blutentnahme bei der Frau und Bestimmung von Hormon- und Eiweißwerten ( HCG; PAPP-A ). Für die Ermittlung des statistischen Risikowertes werden die sogenannte Nackenfaltenmessung und das Alter der Frau hinzugenommen. |
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Triple - Test 16. - 18. Woche
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Blutentnahme bei der Frau, Bestimmung von Hormonen und des Alphafetoproteins, wird zur zusätzlichen Risikoermittlung über ein mögliches Down-Syndrom oder auch eine andere Chromosomenabweichung. |
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Eine statistische Risikoabschätzung ist eine Berechnung von Warscheinlichkeiten, keine Aussage über Tatsachen. Oftmals führen diese Werte zu Verunsicherungen, reden Sie deshalb immer mit mir über Ihre Sorgen
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Chorionzottenbiopsie
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Wie ?
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Einstich mit einer Hohlnadel in den sich bildenden Mutterkuchen, in der Regel durch die Bauchdecke der Frau.Entnahme von Chorionzottengewebe ( hieraus bildet sich später der Mutterkuchen ).Die gewonnenen Zellen werden im Labor auf ihren Chromosomensatz hin untersucht. Weitere Untersuchungen sind möglich ( z.B. DNA ) |
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Warum ?
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Suche nach Chromosomenabweichungen beim Ungeborenen auf Grund von Auffälligkeiten anderer Tests, bei Verdacht einer Stoffwechselerkrankung oder zur Suche nach diagnostizierbaren Erbkrankheiten im Rahmen einer genetischen Beratung. |
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Wann ?
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10. - 12. Woche, die Ergebnisse liegen nach 1 - 8 Tagen vor. Ein Schnellverfahren liefert Aussagen zu Chromosomenabweichungen. |
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Was erfahre ich ?
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Mit einer gezielten DNA-Analyse können vererbbare Krankheiten oder Behinderungen sowie andere Defekte festgestellt werden. |
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zur Beachtung ?
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Schmerzen und Blutungen nach dem Eingriff sind möglich, das Fehlgeburtsrisiko liegt bei 0,5 - 2 % |
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Fruchtwasseruntersuchung
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Wie ?
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Einstich mit einer Hohlnadel in die Fruchtblase durch die Bauchdecke der Frau, Entnahme von ca. 15 - 20 ml Fruchtwasser mit abgelösten Zellen des Ungeborenen, Untersuchung der Chromosomen auf Anzahl und Struktur. Weitere Untersuchungen ( DNA - Analyse usw. ) sind möglich. |
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Warum ?
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Suche nach Chromosomenabweichungen beim Ungeborenen, bei Auffälligkeiten vorheriger Untersuchungen oder Tests. Suche nach diagnostizierbaren Erbkrankheiten im Rahmen einer genetischen Beratung. |
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Wann ?
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14. - 20. Woche, die Ergebnisse liegen nach 2 Wochen vor. Ein Schnellverfahren liefert Aussagen zu Chromosomenabweichungen, dem Geschlechtschromosom und Stoffwechselerkrankungen, diese Ergebnisse sollten immer überprüft werden. |
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Was erfahre ich ?
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Mit einer gezielten DNA-Analyse können vererbbare Krankheiten oder Behinderungen sowie andere Defekte festgestellt werden. |
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zur Beachtung ?
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Wehen und leichte Blutungen nach dem Eingriff sind möglich, das Fehlgeburtsrisiko liegt bei 0,5 - 1 %, bei einem späten Schwangerschaftsabbruch wird ein Gebärvorgang eingeleitet. |
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Nabelschnurpunktion
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Wie ?
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Einstich durch die Bauchdecke der Frau, Entnahme von kindlichem Blut aus der Nabelschnur und dessen Untersuchung. |
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Warum ?
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Bei Verdacht auf Infektion des Ungeborenen, z.B. mit Röteln, zur Suche nach diagnostizierbaren Erbkrankheiten bei genetischer Beratung. Bei Rhesusunverträglichkeit und unklaren Befunden vorhergegangener Untersuchungen |
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Wann ?
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ab der 16. Woche, die Ergebnisse liegen nach 2-4 Tagen vor |
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Was erfahre ich ?
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Chromosomendefekte beim Ungeborenen, bei Blutarmut des Kindes ( Rhesus-Unverträglichkeit ) ist eine Bluttransfusion möglich. |
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zur Beachtung ?
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Das Fehlgeburtsrisiko liegt bei 1 - 3 % . |
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Beachten Sie bitte meine besonderen Angebote unter " I G E L "
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